
Aktuelles Praxis-Beispiel einer Karriereberatung
Umweg zum Traumjob
Ein Dipl.-Kaufmann und leitender Angestellter im Einzelhandel (37 Jahre), hatte nach sechs Jahren in ein neues Unternehmen gewechselt. Mit seiner neuen Aufgabe übernahm er die Führungsverantwortung für zehn Mitarbeiter. Die Freude währte jedoch nur kurz: Im Unternehmen fühlte er sich überhaupt nicht wohl. Noch während der Probezeit kündigte er seine Stelle.
Er bedauerte, dass er drei Monate zuvor ein Angebot eines anderen Arbeitgebers abgelehnt hatte. Dort wollte er wieder anknüpfen. Doch daraus ergaben sich für ihn vor allem 3 Fragen:
1. Wie konnte er den Arbeitgeber noch einmal von seiner Begeisterung überzeugen?
2. Wie konnte er schlüssig erklären, dass er dieses Mal zu
seiner Wahl stand?
3. Wie konnte er nach allem plausibel machen, dass er die richtige Führungskraft für das Unternehmen ist?
In dieser Situation kam er zu mir. Im 1. Schritt prüften wir seine beruflichen Ziele: War er generell auf dem richtigen Weg? Welche Kriterien müssen Aufgabe und Unternehmen erfüllen, damit er realistische Chancen zur Verwirklichung seiner Wünsche und Ziele hat?
Ergebnis: Es stellte sich heraus, dass der einst abgewiesene Arbeitgeber tatsächlich alle Anforderungen erfüllte. Damit erwies er sich als noch immer attraktiv.
Im 2. Schritt galt es herauszufinden, ob dort eine adäquate Position für ihn frei war und welche Person anzusprechen war. Dafür stimmte ich mit ihm eine sehr spezielle Vorgehensweise ab.
Ergebnis: Er fand heraus, dass es intern eine vakante Position gab, die zu seinen Zielen passte. Sein Ansprechpartner war der gleiche, dem er seinerzeit eine Absage erteilt hatte.
Im 3. Schritt entwickelten wir für ihn seine Gesprächsstrategie und überzeugende Argumentation.
Gesamt-Ergebnis: Der Plan ging auf. Der Klient konnte den Arbeitgeber neu von sich überzeugen und einen Arbeitsvertrag unterschreiben. Anschließend sagte er: "Ich bin überglücklich über meinen Traumjob! Ohne Ihre Karriereberatung hätte ich diese zweite Chance in meinem Wunschunternehmen sicherlich nicht bekommen."
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